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Southamerica
Sunday, February 4th, 2014

I travelled through southamerica for 11 month (2010), in the land of my fahters to see and to experience my heritage. I discovered with my camera in my backpack the passionate way of life and was able to capture it within my photographes. Every place is unique, but shares the same latinamerican dream, from Tierra del Fuego till the Caribbean. I want to show the diversity of the heart of the latinamerican soul. Photographs from "Southamerica" in the showrooms of the "Bürgerinitiative", Neustrelitzer Straße 63, 13055 Berlin on Wednesday, 30th of April 2014. Be there and feel the spirit.
Exhibition
Monday, January 13th, 2014

On Monday, 13th of January 2014, will be the opening of my Exhibition "The Huancabamba Series". I´ll show some photographs from Peru, when I was joining the project "ProSoYa", Projecto Social Yanachaga, for children and teenager in the Andean rainforest, who got the opportunity to be part of a family. They live on a property, which is part of a huge area within the national park Yanachaga-Chemillién. In the morning they go to school and in the afternoon after lunch they help and get some education in one of the numerous workshops. All they need for life and personal belongings are they producing by themselves.
The exhibition opens on Monday, 13th of January 2014 at 8 pm and take place for two months in Café Morgenrot, Kastanienallee 85, 10435 Berlin. So there is enough time to watch it out.
The Huancabamba Series - A german description

Es ist ein diesiger Tag. Wie eingekeilt hängen die Wolken am Morgen tief im Tal. Am Schalter der Busagentur warten schon einige Frauen und Männer darauf, mit den Micros in die umliegenden Dörfer am Huancabamba zu gelangen. Der Fluss sollte derzeit besser Rio Colorado heißen, da er durch die ausgewaschenen Berghänge lehmbraun gefärbt ist. Es ist Regenzeit. Die Straße ist vor lauter Schlamm und Geröll kaum noch zu erkennen. Vom im andinen Regenwald gelegenen Oxapampa geht die Reise Richtung Pozuzo. Der Kleinbus kommt nur langsam voran. Ab und zu muss der Fahrer auf Allrad (cuatro-por-cuatro) umschalten, weil er es sonst nicht durch die Wasserlachen auf der Straße schaffen würde. Der Matsch spritzt. Die fast 400 Kilometer auf der neu gebauten Straße von Lima, der Hauptstadt Perus, bis nach Oxapampa, welche über den höchsten Pass bei 5000 Metern führt, sind dagegen ein Kinderspiel, trotz der neun Stunden Fahrtweg. Nach 45 Minuten kommt man von Oxapampa aus im Ort Huancabamba an, mitten im Nationalpark Yanachaga-Chemillén. Der Ort trägt den gleichen Namen wie der Fluss. Die letzten Kilometer geht es zu Fuß weiter. Erst durch das Dorf und dann auf einem befestigten Weg ins abgelegene Gelände des Projektes "ProSoYa" (Programa Social Yanachaga). Es ist menschenleer. Die Schüler aus dem Jungenprojekt befinden sich schon in der Schule und kommen erst zum Mittagessen zurück.

In dem Projekt lernen und wohnen 40 Jungen aus sozial schwachen Familien, unter ihnen auch Waisen und Halbwaisen, Kinder, welche oft ein Leben auf der Straße begannen, Kinder, deren Eltern es finanziell nicht schaffen, Schuluniformen zu erwerben. Diese Kinder sollen trotz wirtschaftlicher Not nicht schon in sehr jungen Jahren für ihre Familien arbeiten müssen, um deren Lebensunterhalt mit zu bestreiten. Einige von ihnen haben harte Zeiten hinter sich, welche auch nach längerer Zeit in dem Projekt ihre Spuren offen erkennen lassen. Hier mitten im Regenwald gibt es einen Raum, einen Familienersatz, in dem sie ihren Teil in der Gesellschaft ohne Armut und Leid finden können. Drei vollwertige, teils warme, Mahlzeiten am Tag, vormittags der Schulbesuch in einer staatlichen Schule und am Nachmittag die Ausbildung in verschiedenen Werkstätten sind Teil des Projektes. Hier lernen die Kinder und Jugendlichen in der Imkerei, Milchverarbeitung, Kaffeerösterei, im Biogarten, auf den Obst- und Kaffeeplantagen, in der Landwirtschaft, Vieh- und Fischzucht, Schreinerei, Metall- und in der Kunsthandwerkstatt und Bäckerei sich später im Leben zu orientieren und sich selbstständig ein Leben aufzubauen. Das Projekt ist fast autark. Alle Produkte werden selbst erzeugt vom Käse und Joghurt am Morgen angefangen bis hin zu den Betten und Kommoden der Kinder in ihren Unterkünften. Selbst der Strom wird hier durch einen Wasserkraftgenerator erzeugt. Internetfähige Computer erleichtern den Kindern ebenfalls den Einstieg in ein digitales Zeitalter. Während der allabendlichen Abschlussrunde, nach dem gemeinsamen Erledigen der Hausaufgaben, kommen die Kinder noch einmal zusammen. Hier üben die Kinder in einem selbst organisierten Fernsehprogramm mit den wichtigsten Tagesgeschehnissen frei zu sprechen. Das Projekt bietet auch mehreren Mitarbeitern, Erziehern, Köchen und Handwerkern einen Arbeitsplatz. Jedes Jahr kommen für ein bis zwei Wochen Ärzte und Zahnärzte vorbei und versorgen die Kinder unentgeltlich. In dem angeschlossenen Gästehaus können sich auch Urlauber bewirten lassen und Tagesausflüge in den Nationalpark machen.

Ein Projekt für Mädchen befindet sich in dem nahe gelegenen Ort Quillazu. Die Mitfinanzierung des Projektes erfolgt über den Verein "Peru-Aktion". Jedes Jahr kommen zur Unterstützung ehrenamtliche, jugendliche Helfer für ein Jahr in das Projekt und gehen mit zur Hand.

Weiterführende Informationen: www.peru-aktion.de


Google Maps Generator by RegioHelden

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